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1MioStipendien

1 Mio. Euro für Stipendien statt für die Mülltonne

 

Wir leben in einer Zeit der rasch voranschreitenden Digitalisierung. Immer mehr Studierende lesen Zeitungen mittlerweile nur noch online und kündigen ihre Print-Abos. Viele namhafte Journalisten sind der Überzeugung, dass Menschen spätestens in 20 Jahren Medien ausschließlich digital beziehen werden. Bei Studierenden wird dies bestimmt noch früher der Fall sein. Die ÖH allerdings ist im letzten Jahrhundert stecken geblieben und verschläft die Chancen der Digitalisierung. An fast allen Hochschulen gibt es noch immer gedruckte Zeitschriften, die allen Mitgliedern ungefragt zugesandt, allerdings kaum gelesen werden. Online sucht man meist erfolglos nach den Artikeln und die Web-Auftritte der Zeitschriften sind mehr als mangelhaft.

Hunderttausende ÖH-Zeitungen werden deshalb pro Jahr ungelesen weggeworfen. Dies ist eine unglaubliche Verschwendung von Geld. Alleine das Progress der Bundes-ÖH kostet 320.000€ pro Jahr. Rechnet man die Kosten der Zeitschriften an der Uni Wien (176673€), der WU (183684€), der KFU (132373€), der TU Wien (57000€) und der Uni Linz (132000€) hinzu, so kommt man mit 5 Standorten schon auf über eine Million € an Kosten für die Zeitungen. Ein Großteil der Kosten entfällt dabei auf Druck und Versand, was unsere Umwelt erheblich belastet. Als ÖH sollten wir uns der begrenzten natürlichen Ressourcen bewusst sein und ökologisch nachhaltig handeln. Da es uns moderne Technologien ermöglichen, Informationen ressourcenschonend zu verbreiten, sollten wir dies auch tun.

Die ÖH-Zeitschriften sollten deshalb nur noch digital abrufbar sein und per Mail versendet werden.  Somit könnten die Kosten um mehr als eine Million Euro gesenkt werden, ohne dass irgendein Nachteil entstehen würde. Diese frei werdende Million wollen wir für Stipendien und Soziales verwenden, da die ÖH unseres Erachtens in diesem Bereich viel zu wenig macht. Die ÖH Uni Wien gibt beispielsweise nur 15600€ für den Sozialfond (Härtefond) aus, für das Unique allerdings mehr als das Zehnfache. Da wir dies als ungerechtfertigt empfinden, haben wir bei der letzten Sitzung der Universitätsvertretung einen dahingehenden Antrag gestellt, der leider abgelehnt wurde. In Zeiten von steigenden sozialen Notfällen müsste unseres Erachtens die ÖH mehr Geld für soziale Härtefälle in die Hand nehmen und unsinnige Ausgaben im Gegenzug streichen.

 

 

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