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elite Unis für alleFür ein Österreich der Jungen

70 Jahre Ö-Haft sind genug!

Die Österreichische Hochschülerschaft (ÖH) ist seit 1945 die gesetzliche „Interessenvertretung“ der Studierenden. Jede_r Student_in ist gezwungen, Mitglied der ÖH zu werden und damit den ÖH Beitrag von 19,20€ pro Semester zu zahlen. Neben Skandalen wir der Café Rosa – Affäre gibt die ÖH pro Jahr mehr als 1 Million Euro für sinnlose Klientelzeitschriften aus und lokale Hochschulvertretungen verschachern Posten, verteilen Ämter und Aufträge an Freundinnen und Freunde. Die Studierenden haben es satt, dieses System mit ihren ÖH – Beiträgen mitzufinanzieren. Wir JUNOS sind der Meinung, dass eine starke Interessenvertretung keinen Zwang benötigt, da sie durch ihre Leistung überzeugt. Studierende, die Service und Vorteile der ÖH nutzen, werden daher auf freiwilliger Basis Mitglieder bleiben. Aus diesem Grund fordern wir die schrittweise Abschaffung der Zwangsmitgliedschaft: Als ersten Schritt in diese Richtung wollen wir allen Studierenden nach dem ersten Semester die Möglichkeit geben die Mitgliedschaft in der ÖH abzulegen. Studierenden ist es so möglich die Vorteile der ÖH ein Semester aktiv kennenzulernen und danach frei zu entscheiden ob sie diesen Service weiter nutzen wollen. Studierenden, die Ihre Mitgliedschaft beendet haben, steht es natürlich frei jederzeit wieder Mitglied zu werden. Eine laufende Evaluierung soll sicherstellen zu welchem Zeitpunkt und wie die Abschaffung der Zwangsmitgliedschaft vollständig umgesetzt werden kann.

Konkret bedeutet das:

  • ÖHpt-Out Möglichkeit für Studierende nach dem Ersten Semester: Studierende sind in ihrem ersten Semester automatisch Mitglied in der ÖH. Nach Ablauf dieser Testphase haben die Studierenden die Möglichkeit aus der ÖH auszutreten.
  • Durch Einnahmen der Erstsemestrigen hat die ÖH ein beständiges Sockelbudget: Einwänden, dass die ÖH ihre Arbeit nicht mehr finanzieren könne, entgegnen wir: Durch die Einkünfte aus den ÖH – Beiträgen der Erstsemestrigen erhält die Hochschülerschaft ein Sockelbudget. Und: Je besser die Performance der ÖH, desto mehr Studierende werden Mitglied werden.
  • Übergangsphase statt Radikalumbruch: Die ÖH besteht in ihrer derzeitigen Struktur seit Jahrzehnten. Wir JUNOS habeneinen realistischen Zugang zur Hochschulpolitik: Damit sich die ÖH auf die Umstellung einstellen kann, fordern wir keinen Radikalumbruch sondern eine Step-by-Step Lösung.

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