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Aktionsgemeinschaft auf den Boden der Realität zurückholen

Blogeintrag von Julian Plangger, Spitzenkandidat Uni Innsbruck

Als Spitzenkandidat der JUNOS Studierenden an der Uni Innsbruck für die ÖH-Wahl 2019 bin ich schockiert über die Plakatkampagne der Aktionsgemeinschaft Innsbruck, die ich seit gestern Vormittag bis Ende Mai täglich an der Uni sehen werden muss.

 

Die Österreichische Hochschüler_innenschaft ist die gesetzliche Interessenvertretung aller Studierenden in Österreich. Ihre Aufgabe ist es, die gesamte Studierendenschaft gegenüber der Bundesregierung, dem Rektorat und der Öffentlichkeit zu vertreten. Um der Vielzahl von Ansichten unter den Studierenden gerecht zu werden – so schreibt die ÖH Innsbruck auf ihrer Website – ist es besonders wichtig, dass sich die ÖH aus einer Vielzahl von Fraktionen zusammensetzt.

 

 

Alle fünf Fraktionen der Universitätsvertretung der Universität Innsbruck bringen sich auf ihre Art und Weise für mehr Qualität im Studium ein. Man kann verschiedene Ansichten haben – das ist schließlich das Wesen der Demokratie –, im Sinne der Wertschätzung der Meinungsvielfalt ist es aber inakzeptabel, die Arbeit aller Mandatar_innen der fünf Fraktionen auf eine Fraktion zu verallgemeinern bzw. für die eigene Machtpolitik zu vereinnahmen.

 

 

Auf ihrem Wahlplakat behauptet die AG: „WO ÖH DRAUF STEHT, STECKT AG DRIN“. Das ist nicht nur ein immens schlechter Stil in der Zusammenarbeit mit den anderen Fraktionen, sondern auch schlicht und einfach unwahr. Man muss sich nur die Protokolle der Hochschulvertretungssitzungen ansehen, um zu sehen, dass auch Anträge der anderen Fraktionen eingebracht, diskutiert, überarbeitet und angenommen werden.

 

Alle Fraktionen der Universitätsvertretung der Uni Innsbruck arbeiten zusammen für bessere Studienbedingungen und für eine gute Vertretung aller Studierenden. Die ÖH als Gesamtes für seine eigene Wahlwerbung zu vereinnahmen, ist völlig unangebracht, unkonstruktiv und zeigt die arrogante Haltung der AG gegenüber anderen Meinungen und Ideen. Diese undemokratische Machtpolitik der Aktionsgemeinschaft beweist, wie wichtig es ist, dass bei dieser ÖH-Wahl die absolute Mehrheit der AG in Innsbruck gebrochen wird. Nur so wird die Aktionsgemeinschaft lernen, dass sie kein Anrecht auf alleinige Macht hat, sondern genau wie alle anderen am fairen, demokratischen Prozess teilnehmen muss, anstatt sich auf Kosten anderer zu profilieren.

 

Die Aktionsgemeinschaft Innsbruck muss endlich in die Realität zurückgeholt werden, damit wir als ÖH Uni Innsbruck zusammen konstruktiv und effektiv an besseren Studienbedingungen arbeiten können!

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