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elite Unis für alleFür ein Österreich der Jungen

Ausfinanzierung mit nachgelagerten Studiengebühren

An den österreichischen Hochschulen fehlt es an allen Ecken und Enden an Geld. Wir JUNOS werden das nicht akzeptieren – wir fordern Elite-Unis für alle! Wir schlagen ein Finanzierungsmodell bestehend aus drei Säulen vor: 1) verstärkte staatliche Investition (2% des BIP), 2) Steigerung der Drittmittel und 3) Beiträge der Studierenden. Die Ausfinanzierung der Hochschulen ist zwar vorrangig die Aufgabe des Staates, mehr private Investition in Bildung und nachgelagerte Studiengebühren stellen aber eine faire finanzielle Ergänzung und ein großes Potential für mehr Qualität im Studium dar.

 

Wie funktionieren nachgelagerte Studiengebühren?

 

Jede Hochschule bestimmt die Höhe der Studiengebühren pro Semester selbst, kann sich aber auch dazu entscheiden, gar keine einzuheben. Der Maximalbetrag liegt bei 500€ pro Semester. Das Geld verschwindet nicht im Staatsbudget, sondern geht direkt an deine Hochschule. Nachlagerung heißt, dass du ein zinsfreies Bildungsdarlehen in der Höhe der Studiengebühren bekommst, also keinen Cent unmittelbar zahlen musst!

 

Die Rückzahlung des Darlehens beginnt erst, wenn du schon mit beiden Beinen im Berufsleben stehst und dein Nettoeinkommen einen Freibetrag von 1.200€ überschreitet – sie erfolgt dann in Raten von 8% des Anteils über dem Freibetrag. Nach 30 Jahren setzt eine Ausfallhaftung ein: Dein Darlehen ist also automatisch getilgt, selbst wenn du noch nicht alles zurückgezahlt hast!

 

Hier ein Beispiel zur Veranschaulichung: Verdienst du nach deinem Abschluss 1.300€ netto, so ist der Freibetrag um 100 € überschritten. Von diesen 100€ sind dann 8% deine monatliche Rückzahlungsrate. Bis das Darlehen vollständig abbezahlt ist, werden dir also monatlich 8€ abgezogen. Um das in Relation zu setzen: 8€/Monat sind weniger als ein Netflix-Abo!

 

Warum ist unser Modell nicht nur fair, sondern auch sozial?

 

  1. Durch die Nachlagerung kann jede/r ein Studium beginnen, unabhängig von ihrer/seiner finanziellen Situation. Gezahlt wird erst, wenn man mit beiden Beinen im Berufsleben steht!
  2. Durch die staatliche Absicherung kann sich niemand lebenslang verschulden!
  3. Die nachgelagerten Studiengebühren sind zweckgewidmet, fließen also direkt in deine Hochschule, und du entscheidest, was damit geschieht! Denn wer weiß besser, wo gerade dringend Investitionen nötig sind, als wir Studierenden selbst, die wir tagtäglich mit den Missständen an unseren Hochschulen konfrontiert sind? Ob fehlende Steckdosen, mangelndes Lehrpersonal oder Live-Streams – dein Beitrag muss in die Qualität deines Studiums fließen!
  4. Fairness! Wie kommt der Brotbäckerlehrling, der seit seinem 15. Lebensjahr um 4 Uhr zu arbeiten beginnt, dazu, mein Studium zu finanzieren? Die öffentliche Hand muss den Hauptbeitrag leisten, aber letzten Endes sind es wir Studierende, die nach Eintritt ins Berufsleben am meisten von unseren Abschlüssen profitieren. Daher ist es auch fair, dass wir einen angemessenen Beitrag an unsere eigenen Hochschulen leisten!

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