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elite Unis für alleFür ein Österreich der Jungen

Fachhochschulen

FH-Studierende sind keine halben Studierenden!

 
In den letzten 25 Jahren haben sich Fachhochschulen in Österreich als essentielle Bildungseinrichtungen im Hochschulsektor etabliert. Sie bieten Studierenden die Möglichkeit, eine berufsbezogene und praxisorientierte Ausbildung auf wissenschaftlicher Basis, oftmals auch in Form eines berufsbegleitenden Studiums, zu erlangen. Maßgeblich für den Erfolg der FHs und ihren stetig wachsenden Zustrom an Interessent_innen sind unter anderem auch die kurze Studiendauer und die Ausbildungsverträge, die das Verhältnis zwischen den Studierenden und der Institution regeln.
 
Wir JUNOS befürworten die differenzierte und autonome Hochschule im Allgemeinen und im Fachhochschulsektor im Speziellen. Fachhochschulen können in vielen Punkten als Vorbild für den gesamten Hochschulsektor dienen – als Beispiel seien die Ausbildungsverträge genannt, die Studierende zu Kund_innen anstatt Bittsteller_innen machen. Dennoch gibt es auch im Fachhochschulsektor Verbesserungsmöglichkeiten. Verschiedene Problemstellungen bedürfen zeitgemäßer und flexibler Lösungen, sodass schlankere und wendigere Studienschritte an den FHs möglich werden, die den Bedürfnissen der Studierenden ebenso wie des sich verändernden Arbeitsmarktes gerecht werden.
 
Unsere drei Hauptforderungen für bessere FHs sind:
 
1. Aufnahmefristen harmonisieren

Wer sich in Österreich an mehreren Fachhochschulen bewirbt, muss hoch pokern: die Zusage- und Zahlungsfristen unterscheiden sich von FH zu FH, das heißt Bewerber_innen müssen oft bereits einer Fachhochschule zusagen, bevor sie das Ergebnis der Aufnahmeprüfung an einer anderen Fachhochschule wissen. Machen sie das nicht, laufen sie in die Gefahr, den Studienplatz zu verlieren und am Ende ganz ohne Studienplatz dazustehen. Wir fordern deshalb die österreichweite Harmonisierung der Fristen für Bewerbungs- und Aufnahmeverfahren an den Fachhochschulen!
 
2. Auslandserfahrung ermöglichen

An manchen FHs ist ein Auslandssemester selbstverständlich und führt zu keiner Verzögerung im Studium. An vielen anderen ist das leider nicht der Fall: Die Studierenden bekommen keine Unterstützung von ihrer FH und müssen massive Nachteile für ihr Studium in Kauf nehmen. Auslandserfahrung muss im 21. Jahrhundert ein Mindeststandard im Studium sein. Wir fordern deshalb die Möglichkeit für einen Auslandsaufenthalt für alle Studierenden in Form von curricularen Mobilitätsfenstern!
 
3. Evaluierung optimieren

Die Evaluierung von Lehrveranstaltungen ist notwendig für die Qualitätssicherung im Studium. Die Durchführung der Evaluierungen ist jedoch weder studiengangs- noch fachhochschulübergreifend einheitlich und somit wenig aussagekräftig. Wir fordern daher ein einheitliches Evaluierungskonzept für die österreichischen FHs, um die höchste Qualität für alle Studierenden zu gewährleisten!

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