Direkt zum Einleitungs-Teaser Direkt zum Inhalt Direkt zur Fußzeile
elite Unis für alleFür ein Österreich der Jungen

Fachhochschulen

 

Stärken nutzen, Vielfalt fördern.
Fachhochschulen sind eine Erfolgsstory. Daher fordern wir den massiven Ausbau der FH Kapazitäten. Zeitgleich müssen die Rechte von FH-Studierenden gestärkt werden. Nach dem Motto: weiter machen, besser machen. 

 

Der Fachhochschulsektor in Österreich besteht seit rund 20 Jahren, ist in dieser Zeit sehr stark gewachsen – auf zuletzt über 40.000 Studierende – und eine Erfolgsgeschichte. Fachhochschulstudenten absolvieren ihr Studium in der Regel schneller als Universitätsstudenten und finden nach dem Abschluss auch schneller einen Job.

 

Wir Jungen Liberalen Studierenden sind Befürworter des differenzierten Hochschulsystems im Allgemeinen und des Fachhochschulsektors im Speziellen, da er ein Paradebeispiel für wichtige Punkte unseres Hochschulprogrammes ist: Flächendeckende Zugangsbeschränkungen und (nahezu) flächendeckende Studiengebühren – beides zentrale Punkte unseres Programmes (wobei unser Modell nachgelagerte Studiengebühren vorsieht).

 

Die Fachhochschulen sind auch das lebende Beispiel dafür, dass diese beiden Punkte nicht dem „offenen Hochschulzugang“ im Wege stehen – im Gegenteil: an Fachhochschulen gibt es eine bessere soziale Durchmischung (Akademikerkinder vs. Nicht-Akademikerkinder) als an anderen Hochschulen. Das zeigt klar, dass weder Zugangsbeschränkungen noch Studiengebühren sozial selektiv wirken, wenn sie richtig implementiert sind.

 

Dies soll jedoch nicht bedeuten, dass es keine Verbesserungsmöglichkeiten im Fachhochschulbereich gibt. Sowohl im Bereich der Lehre, der direkt die Studierenden betrifft, als auch im Gesamtsystem gibt es historisch gewachsene Strukturen, die in manche Fällen nicht zeitgemäß erscheinen. Nur ein Beispiel: Es gibt keinen logischen Grund dafür, dass es bis jetzt noch kein einheitliches Matrikelnummernsystem in Österreich gibt. Fachhochschulstudierenden werden durch die abweichende Matrikelnummer in vielen Fällen benachteiligt (zumindest durch zusätzliche administrative Tätigkeiten wie zB Rückfordern des ÖH-Beitrages, der doppelt bezahlt werden muss bei einem Doppelstudium an einer Universität und einer FH).

 

Problematischer sind aber noch ganz andere Bereiche – vor allem jenen, wo Fachhochschulstudierende gegenüber Universitätsstudierenden benachteiligt werden. Wir sprechen uns zwar klar für unterschiedliche Hochschultypen aus, die Studierenden sollten jedoch die gleichen Rechte unabhängig von der Art der Hochschule haben. Der Instanzenzug für Beschwerden ist innerhalb von Fachhochschulen oft sehr schlecht geregelt, es gibt sehr geringe Mitsprachemöglichkeiten der Hochschülerschaft in der Verbesserung und Weiterentwicklung von Curricula, keine Drittelparität in den Kollegien (höchstes Lehrendes Organ der Fachhochschulen) und vieles mehr – Details dazu in unserem Fachhochschulprogramm.

 

Wir sehen dies jedoch als aktiven Arbeitsauftrag an und wollen aktiv die Fachhochschulen neu mitgestalten!

Zum Newsletter anmelden