Direkt zum Einleitungs-Teaser Direkt zum Inhalt Direkt zur Fußzeile
elite Unis für alleFür ein Österreich der Jungen

Zugang fair gestalten

 

Schluss mit Knock-Out Prüfungen.
Es macht keinen Sinn, junge Menschen mitten im Studium aufgrund fehlender Kapazitäten mit Knock-Out Prüfungen von der Uni zu drängen. Daher wollen wir bei limitierten Studienplätzen objektive und faire Zugangsbeschränkungen einführen.

 

Chancengleichheit im Bildungswesen zu gewährleisten hat für die Jungen Liberalen Studierenden Priorität. Das bedeutet Gleichheit der Chancen am Start, jedoch nicht notwendigerweise die Gleichheit der Ergebnisse am Ziel.

 

Die Jungen Liberalen Studierenden sprechen sich entschieden gegen versteckte Zugangsbeschränkungen wie Knock-Out-Prüfungen, semesterlanges Warten auf Laborplätze oder Diplomarbeitsbetreuer aus. Dies sehen wir als eine Verschwendung von Lebenszeit junger Menschen an.
Um Fehlentscheidungen in der Studienwahl zu minimieren, soll Schülerinnen und Schülern im Jahr vor dem Abschluss der Schule in Universitäten die Möglichkeit gegeben werden, ihre generelle Entscheidung für ein Studium sowie die spezifische Wahl der Studienrichtung auf eigenen Erfahrungen und aufgrund des Austausches mit anderen Studentinnen und Studenten zu fällen. Dadurch soll zudem die spätere Drop-Out-Quote minimiert werden.

 

Da Österreichs Hochschulen jährlich nur ein unzureichendes Budget für alle Studierenden zur eines Studienganges zur Verfügung steht, müssen Hochschulen oftmals mehr Studienanfänger zum Studium zulassen als Studienplätze zur Verfügung stehen. Dies führt zu überfüllten Hörsälen, zu wenig Laborplätzen und einem schlechten Betreuungsverhältnis von Lehrenden zu Studierenden oder jahrelangem Warten auf einen Diplomarbeitsbetreuer. Umstände die wir JUNOS Studierende nicht als fair gegenüber den Studierenden erachten. Daher wollen wir den Hochschulen das Recht zusprechen autonom Aufnahmeverfahren einzuführen. Diese Aufnahmeverfahren sollen dazu dienen die begrenzte Anzahl von Studienplätzen fair zu verteilen und für jeden Studiengang mindestens einmal vor dem Sommersemester sowie dem Wintersemester stattfinden, damit es Studierende in Zukunft frei steht selbst zu entscheiden, wann sie in ihr Studium einsteigen wollen.

 

Da wir der Meinung sind, dass Studierende und Lehrende besser einschätzen können, welche Eigenschaften zukünftige Studenten mitbringen sollten, wollen wir, dass Studierende und Lehrende zusammen mit Experten über die Art des Aufnahmeverfahrens entscheiden. Wir JUNOS regen dabei an nicht nur auf punktuelle Einzeltestergebnisse oder einen Numerus Clausus zu setzten, sondern Studierende aufgrund von unterschiedlicher studienrelevanter Kriterien zu reihen. Aufnahmeverfahren sollen im Anschluss jedes Jahr durch Studierende, die dieses Verfahren durchlaufen haben sowie der zuständigen Kommission evaluiert werden. Zusätzlich sollen alle Teilnehmer eines Aufnahmeverfahrens das Recht bekommen in ihre Beurteilungsunterlagen und Prüfungsprotokolle Einsicht zu nehmen.

 

Zum Newsletter anmelden