Direkt zum Einleitungs-Teaser Direkt zum Inhalt Direkt zur Fußzeile
elite Unis für alleFür ein Österreich der Jungen

Hochschulfinanzierung

Die beste Investition deines Lebens.
Die Unis brauchen dringend Geld. Neben höherer staatlicher Ausgaben und mehr Drittmitteln fordern wir nachgelagerte Studiengebühren. Hochschulen sollen max. €500 pro Semester einheben dürfen. Diese zahlst du erst, wenn du bereits arbeitest und gut verdienst. 

 

Regelmäßig wird in Österreich eine deutliche Erhöhung der Ausgaben für den Hochschulsektor und Forschung im Staatsbudget gefordert – geschehen ist in den letzten Jahren nichts, der tertiäre Bildungssektor ist weiterhin dramatisch unterfinanziert. Bei steigenden Studierendenzahlen bedeutet das vor allem immer schlechter werdende Betreuungsverhältnisse, Platzmangel, die Erschwerung eines raschen Studienabschlusses und sinkende Qualität. Doch nicht nur für den Studienalltag entstehen unnötige Hindernisse – auch die Forschung hat zu wenig Geld zur Verfügung, die Perspektiven für NachwuchsforscherInnen werden unnötig und bedenklich beschränkt, ein „brain drain“ während oder nach des Studiums ist die unausweichliche Folge.

 

Konkrete Ziele werden häufig und von allen Seiten genannt – die OECD-Empfehlung von 2% des BIPs für den tertiären Bildungssektor oder eine Forschungsquote von 3,75%. Die Umsetzung jedoch blieb bisher aus und ist nicht einmal in Ansätzen in Aussicht, vereinzelt getroffene Maßnahmen sind höchstens eine notwendige (Inflations-)Anpassung, um den Status Quo aufrecht zu erhalten und lassen keinerlei Absicht erkennen, die herrschenden Probleme tatsächlich in Angriff zu nehmen. Eine langfristige Vision scheint nicht vorhanden zu sein.

 

Im Gegensatz zu Wissenschaftsministerium und ÖH haben wir JUNOS Studierende ein durchgerechnetes Konzept erstellt, dass Österreichs Hochschulen ausfinanziert und auf internationales Top-Niveau bringt. Dieses Konzept besteht aus 3 Punkten und soll Österreichs Hochschulen in den nächsten Jahren 1.5 MRD Euro mehr zur Verfügung stellen.

 

 Umsetzung und Ausbau der Studienplatzfinanzierung: So unterschiedlich wie die Hochschulen selbst sind auch deren (finanzielle) Anforderungen. Statt des aktuellen Globalbudgets sollen die öffentlichen finanziellen Mittel anhand des tatsächlichen Bedarfs der einzelnen Standorte verteilt werden. Auf diese Weise wird nicht nur der Pluralität der Wissenschaft und Forschung Rechnung getragen, auch die Transparenz über Verteilung und tatsächliche Anforderungen wird erhöht. Zur Durchführung der Studienplatzfinanzierung fodern wir 2% des BIPs.

 

 Verstärkte Förderung durch ein überarbeitetes Stiftungsrecht: Der Anteil privater Mittel im tertiären Bildungsbudget beträgt im OECD Durchschnitt 32%, in Österreich hingen nur 12%. Durch einen Bürokratie-Abbau bei der Gründung von gemeinnützigen Stiftungen, der leichteren Spendenabsetzbarkeit, sowie verbesserter steuerlichen Rahmenbedingungen für Stiftungen, wollen wir Österreichs Hochschulen 500 Millionen Euro mehr zur Verfügung stellen und so unseren Hochschulen in Österreich bisher ungenutzte Mittel bereitstellen.

 

 Autonome, nachgelagerte Studierendenbeiträge Wir JUNOS wollen, dass Studierende, die aufgrund ihrer Ausbildung am meisten profitieren und später mehr verdienen, einen fairen Beitrag leisten. Daher fordern wir, dass Hochschulen autonom Studiengebühren in einem Korridor von 0-500€ einheben können. Hierbei handelt es sich um staatlich nachgelagerte, zinsfreie Studiengebühren, die erst zurück bezahlt werden, wenn Studierende mit beiden Beinen im Leben stehen und über einen gewissen finanziellen Spielraum verfügen, also ein Einkommen über einem Freibetrag in der Höhe von 1.100€ pro Monat beziehen. Zurückbezahlt wird 8% des Einkommens über diesen Freibetrag. Damit das Geld der Studierenden nicht einfach im Gesamtbudget verschwindet wollen wir, dass dieses direkt an die Hochschulen fließt und Studierende selbst bestimmen können, was mit ihrem Geld passiert. Sollten die Studiengebühren nicht innerhalb von 30 Jahren zurückbezahlt sein, setzt eine staatliche Ausfallhaftung ein. Gleichzeitig fordern wir einen nachhaltigen Ausbau des Beihilfen- und Stipendiensystems in Österreich.

 

Zum Newsletter anmelden