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elite Unis für alleFür ein Österreich der Jungen

ÖH Neustart

Österreichs Hochschulen sind chronisch unterfinanziert und haben längst den Anschluss an das internationale Spitzenfeld verloren. Das zeigt sich vor allem an den miserablen Betreuungsverhältnissen. Während beispielsweise an der Universität Zürich auf jede Professur nur 49 Studierende kommen, ist das Betreuungsverhältnis an der Uni Wien 1 zu 216, also mehr als fünf Mal schlechter. Kein Wunder: schließlich liegen die öffentlichen Mittel pro Studierenden bei 38.883€ jährlich in der Schweiz, jedoch nur bei 12.053€ in Österreich.

 

Schuld an dieser Misere des Hochschulsektors trägt neben der offenbar desinteressierten Bundesregierung auch die Österreichische HochschülerInnenschaft. Denn diese ist gefangen zwischen ideenloser Servicepolitik auf der einen Seite und ideologischen Luftschlössern auf der anderen. Durch ihre Konzeptlosigkeit hat sie den Rückhalt unter den Studierenden längst verloren. Diese mangelnde Unterstützung der eigenen Mitglieder macht die ÖH zu einem zahnlosen Tiger. Im Gegensatz zu anderen Interessenvertretungen schafft sie es nicht politischen Druck aufzubauen. Die Regierung konnte daher in letzten Jahrzehnten problemlos Reformen des Hochschulsektors aufschieben und die Interessen der Studierenden ignorieren. Damit muss Schluss sein!

 

Unser Ziel ist es: #HochschuleNEU zu gestalten. Dazu braucht es einen Neustart der ÖH.

 

Ein umfassender Neustart der ÖH ist Grundvorrausetzung um den österreichischen Hochschulsektor zu reformieren. Die ÖH wird derzeit einfach nicht ernst genommen, weder von der Regierung, noch von der Öffentlichkeit und auch nicht von den Studierenden selbst. Eine beschämende Wahlbeteiligung von unter 30% beweist dies. Ohne den Rückhalt der Studierenden fehlt es der ÖH aber an Schlagkraft. Um das zu ändern, muss die ÖH transparenter werden, ideologische Grabenkämpfe hinter sich lassen und die Studenten und Studentinnen stärker in ihre Arbeit miteinbeziehen. Folgende Schritte sind dazu nötig:

 

Die Digitale ÖH
Die ÖH produziert massenhaft Zeitungen und Broschüren. Ein Großteil davon landet ungelesen im Mülleimer. Kostenpunkt: über 1,5 Million Euro. Damit muss Schluss sein! Wir fordern die Digitale ÖH. Sämtliche Zeitungen sollen künftig elektronisch verschickt werden. Das schont die Umwelt und spart 1 Mio. € jährlich. Zusätzlich wird durch zeitgerechte, digitale Kommunikation die bessere Information der Studierenden gewährleistet.

 

Gläserne Vertretungsarbeit
Die Studierenden haben ein Recht zu erfahren was mit ihrem Geld passiert. Daher fordern wir die vollkommen Offenlegung sämtlicher Ein- und Ausgaben, Rücklagen und Beteiligungen der ÖH. All das muss einfach auf einer Transparenzseite online abrufbar sein.

 

Studierende entscheiden lassen
Die Studierende wissen selbst am besten was mit ihrem ÖH Beitrag passieren soll. Daher fordern wird, das künftig Studierende über mindestens 1/3 des ÖH-Budgets selbst entscheiden können.

 

Erfahre mehr zur Digitalen ÖH,  der Gläsernen Vertretungsarbeit und zur Mitbestimmung der Studierenden.

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