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JUNOS Studierende stellen Wahlprogramm für die ÖH-Wahl vor

JUNOS Studierenden für Ausbau von Beihilfen und Stipendien, innovative Hochschulen durch nachgelagerte Studienbeiträge und freie Wahl zwischen Online- und Präsenzlehre auch nach Corona.

 

Die JUNOS Studierenden haben heute bei einer Pressekonferenz ihre Wahlkampagne unter dem Titel „JUNOS –Deine Alternative“ für die ÖH-Wahl 2021 vorgestellt. Sie haben die ideologischen Grabenkämpfe in der ÖH satt und wollen eine pragmatische und konstruktive Alternative zur jetzigen ÖH bieten.

Spitzenkandidatin Sophie Wotschke (22, Uni Wien): „Die Hochschulen waren und sind mit dem Krisenmanagement während Corona sichtlich überfordert. Durch das Wegfallen von Nebenjobs haben viele Studierende Existenzängste und es fehlt immer noch an Perspektiven. Nie hätten wir Studierende eine pragmatische, professionelle und präsente Vertretung mehr gebraucht. Aber wo war die ÖH?“

„Gerade in diesen Zeiten braucht es eine Alternative zur unsichtbaren ÖH! Wir JUNOS sind diese Alternative, mit handfesten Lösungen für die akuten Probleme der Studierenden und einer klaren Vision für die Zukunft“, so Wotschke weiter.

 

Stipendien und Beihilfen ausbauen

 

So wollen die pinken Studierenden durch den Ausbau der Beihilfen Existenzsicherheit für alle Studierenden schaffen. Listenzweiter Lukas Schobesberger (24, Uni Innsbruck) erklärt im Rahmen der Pressekonferenz: „Wir fordern, dass die Maximalhöhe der Beihilfen auf das Niveau der Mindestsicherung angehoben wird und die Anspruchsgrundlagen gelockert werden, damit mehr Studierende Anspruch auf Beihilfen haben und so auf eigenen Beinen stehen können“.

Darüber hinaus wollen die JUNOS leistungsstarke Studierende mit einem ausgebauten Stipendiensystem belohnen. „Gerade weil dieses Thema so akut ist und nicht bis nach der Wahl warten kann, haben wir letzte Woche eine Petition zum Ausbau der Beihilfen und Stipendien gestartet. Wir haben in wenigen Tagen bereits mehr als 4.200 Unterschriften gesammelt und die Petition läuft immer noch“, so Schobesberger.

 

Perspektiven aus der Krise

 

Im Rahmen ihrer Pressekonferenz thematisieren die JUNOS außerdem die psychische Belastung vieler Studierenden, aufgrund der fehlenden sozialen Kontakte und der Perspektivenlosigkeit. „Wir fordern deshalb, dass der Hochschulbetrieb nach Ostern auf eine sichere Art und Weise wieder hochgefahren wird“, erläutert Listendritte Alina Schlenz (19, Uni Wien). „Wir wollen aber auch nach der Krise die positiven Seiten der Onlinelehre beibehalten. Studierende sollten auch in Zukunft die Freiheit haben, sich zwischen einer Präsenz-und Online-Lehrveranstaltung zu entscheiden“.

Die JUNOS fordern ein möglichst freies Studium durch mehr Wahlfächer, die Abschaffung von Voraussetzungsketten und die Einführung eines Teilzeitsemesters. „Auch wollen wir nicht zurück zu den starren Anwesenheitspflichten von vor der Krise“, so Schlenz. „Das alles unter dem Motto: Freier als je zuvor!“.

 

Qualität durch nachgelagerte Studienbeiträge

 

Um das alles auch finanziell zu ermöglichen, fordern die JUNOS ein alternatives Modell der Hochschulfinanzierung. Sie fordern mehr staatliche Investitionen, mehr Drittmittelfinanzierung und die Einführung von nachgelagerten Studienbeiträgen. „Diese Beiträge zahlt man erst nach dem Studium, wenn man mit beiden Beinen fest im Berufsleben steht, in einkommensabhängigen Monatsraten. Das Geld fließt dabei direkt an die Hochschulen. So schaffen wir einerseits jetzt schon innovative Hochschulen, gleichzeitig wird das Studium aber bei niemandem an finanziellen Hürden scheitern“, erklärt Wotschke.

Die ÖH-Wahl findet vom 18. bis 20. Mai statt. Die JUNOS Studierenden sind derzeit mit sechs Mandaten in der 55-köpfigen Bundesvertretung vertreten. „Unser Ziel ist es, eine Alternative zur ideologischen Chaos-ÖH zu bieten. Wir sind bereit mit jeder Fraktion zusammenzuarbeiten, die diesen Anspruch teilt“, so Wotschke abschließend.

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